Archiv des Autors: Jörg Gebert

25. Jahrestagung sächsischer Entomologen

Naturschutzzentrum am Turm, Am Schweren Berg in Weißwasser

14. Oktober 2017, Einlass 9:00 Uhr, Tagungsbeginn 10:00 Uhr.

Diese thematische Tagung befasst sich im Besonderen mit der Entomofauna ausgewählter Bergbaufolgelandschaften und steht unter der Überschrift  „Bergbaufolgelandschaften heute – alles aride Mondlandschaften?

Programm

10:00      Eröffnung der Tagung und Grußworte
Begrüßung und Eröffnung durch J. Gebert

10:15      F. Uhlig-May LEAG – Renaturierungsflächen in den Bergbaufolgelandschaften der LEAG – Neue Lebensräume hoher Biodiversität

10:45      Dr. I. Brunk TU Dresden – Laufkäfer in Bergbaufolgelandschaften der Niederlausitz (Grünhaus)

11:15      Dr. A. GüntherNSI-Freiberg – Die Entwicklung der Libellenfauna in der Bergbaufolgelandschaft (Welzow)

11:45     Dr. R. Reißmann Beak Consultants Wasserkäfer in der Bergbaufolgelandschaft (Welzow)

12:15 – 13:30 Uhr Mittagspause

13:30     J. Gebert – Wasserkäfer in Bergbaufolgelandschaften der Oberlausitz (Renaturierungen: Chancen und Möglichkeiten)

14:00      C. Grätz – NagOlaRe – Blühende Bergbaufolgelandschaften in der Lausitz, eine Erfolgsgeschichte in der Renaturierung

14:30      W.-H. Liebig – Hymenopteren im Oberlausitzer Bergbaurevier

15:00      M. Trampenau/Dr. D. Stöckel – Entwicklungen in der Tagfalterfauna nach der Kohle am Beispiel des NSG Innenkippe Nochten

  1. ab 15.30 Wahl des Vorstandes nur für Mitglieder der EFG LV Sachsen

Voraussichtliches Ende der Tagung gegen 16:00. (Programmänderungen vorbehalten!)

TAGUNGSGEBÜHR: 5,- EUR; Referenten, Schüler und Studenten frei

Naturschutzzentrum im Turm am Schweren Berg, 02943 Weißwasser /O.L.

Das Programm kann zusätzlich hier als pdf heruntergeladen werden.

 

Rückblick auf die 15. Tagung sächsischer Lepidopterologen

Am 18.02.2017 fand die 15. Tagung der sächsischen Lepidopterologen in Chemnitz, Museum für Naturkunde, statt. Knapp 30 Teilnehmer waren zu Gast, die örtliche Presse und der MDR berichteten davon. Das Rahmenthema „Insektenfotographie in der Faunistik“ wurde am Vormittag durch den Schwerpunkt Datenbanken und ihre Anwendung ausgesetzt und auf den Nachmittag gelegt.

Wie Sven Erlacher (Chemnitz) berichten konnte, besteht eine Online-Datenbank, die sich speziell mit den „Geometridae Mitteldeutschlands“ befasst. (www.naturkundemuseum-chemnitz.de/spanner).

Diese sehr komfortabel aufgebaute Datenbankstruktur ist einfach um zusätzliche Gruppen erweiterbar. Matthias Nuß (Senckenberg – Museum für Tierkunde Dresden) hatte seinen Vortrag „Möglichkeiten und Grenzen der Fotographie in der Faunistik“ genannt und kam dann über die Bildergalerie von „Insekten Sachsen“ auf die NABU-Projekte – insbesondere die „Schmetterlingswiesen“ zu sprechen. Der Nachmittag wurde mit interessanten Insektenbildern aus dem Erzgebirge von Wolfgang Dietrich, Annaberg-Buchholz und von Gerhard Fiedler (Chemnitz), der für den erkrankten Mario Trampenau eingesprungen war, mit einem gelungenen Spektrum einheimischer und tropischer Insekten gestaltet.

Bei Interesse hier noch die Verweise zu berichtenden Medien:

Der MDR hat einen sehr schönen Artikel über unsere Schmetterlingstagung veröffentlicht: http://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/schmetterlings-tagung-naturkundemuseum-chemnitz-100.html

Außerdem gab es im Vorfeld Berichte unter anderem von der Stadt Chemnitz:

http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/2017/86.html

 

15. Tagung Sächsischer Lepidopterlogen

Chemnitz (Naturkundemuseum) 18.02.2017

Das Naturkundemuseum Chemnitz ist Gastgeber der 15. Tagung sächsischer Lepidopterologen.  Zur Gemeinschaftsveranstaltung laden der LV Sachsen der Entomofaunistischen Gesellschaft und der Arbeitskreis Entomologie im NABU Sachsen herzlich ein. Das vollständige Programm wird laufend ergänzt, hier also der erweiterte Stand der Dinge:

Hauptthema: Die Fotografie in der Insektenfaunistik

Einlass ab 09:30 Uhr

Beginn 10:00 Uhr

Etwas längere Mittagspause 12:00 – 14:00 Uhr Mittagessen im „Turmbrauhaus“

mit der Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und Diskussion

Vorträge:

  • Erlacher, S. & Annacker, V. (Chemnitz): Die Landesdatenbanken Geometridae von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt – ONLINE – Stand und Ausblick (www.naturkundemuseum-chemnitz.de/spanner).
  • Nuß, M. (Dresden): Möglichkeiten und Grenzen der Fotografie in der Faunistik
  • Trampenau, M. (Großdubrau): Gezielte Motivsuche bei der Artbestimmung
  • Dietrich, W. (Annaberg): Entomologische Fotobelege aus dem Erzgebirge

24. Tagung Sächsischer Entomologen 2016

15. Oktober 2016

Gemeinschaftsveranstaltung der Entomofaunistischen Gesellschaft e. V. und der Technischen Universität – Bergakademie Freiberg, AG Biologie/Ökologie

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Ort: Freiberg Studentenhaus – Alte Mensa, Petersstraße 5, 09599 Freiberg (09.00 Uhr Einlass)

Anreisemöglichkeiten: Mit ÖPNV oder eigenen Kfz. – Download Anreisekarte hier.

Kostenlose Parkmöglichkeiten finden sich eventuell im Bereich J.-S.-Bach-Straße, H.-Heine-Straße oder Turnerstraße. Günstige gebührenpflichtige Parkplätze sind an der Beethovenstraße gelegen. Der Fußweg vom Bahnhof zum Tagungsort beträgt etwa 15 min.

Tagungsgebühr: 6 EUR
(Schüler und Studenten frei!)

Versorgungsmöglichkeit: Es besteht in umliegenden Gasthäusern die Möglichkeit Speisen und Getränke einzunehmen.

Programm

10:00 Uhr Eröffnung der Tagung und Grußworte

Begrüßung und Eröffnung durch Jörg Gebert

10:15 Roland Achtziger – Entomologische Arbeiten in der AG Biologie/Ökologie der TU Bergakademie Freiberg

10:45 Bernhard Klausnitzer – Rote Liste Sachsen Bockkäfer Sachsens

11.15 Wolf-Harald Liebig – Die Aculeata (part.) Hymenoptera eine Vorstellung an ausgewählten Beispielen

11:45 Rolf Reinhardt, Thomas Keil, Steffen Pollrich & Thomas Sobczyk Stand der Bearbeitung der Fauna der Blutströpfchen und Widderchen von Sachsen

12.30 – 13.30 Uhr Mittagspause

13:45 Dieter Stöckel & Uwe Fischer – Rote Liste Eulenfalter (Noctuidae) Sachsens

14:15 André Günther – Welchen Beitrag kann Verhaltensforschung zur Systematik leisten – das Verhalten von Juwelenlibellen in Zeitlupe analysiert

14:45 Thomas Brockhaus – Die Libellenfauna des Elbe-Elster-Winkels

15:10 Jens Kipping – Die Natur braucht mehr Entdecker! oder: Was uns 60 ’neue‘ afrikanische Libellenarten über Irrwege in der gegenwärtigen Forschung erzählen.

 ab 15.30 Uhr Möglichkeiten zu weiteren Kurzbeiträgen und Diskussionen

Voraussichtliches Ende der Tagung gegen 16:00 Uhr

(Programmänderungen vorbehalten!)

14. Tagung sächsischer Lepidopterologen

27.02.2016

Das Senckenberg Museum für Tierkunde Dresden, der Arbeitskreis Entomologie im NABU Sachsen und der LV Sachsen der Entomofaunistischen Gesellschaft laden ein.

Einlaß ab 8:30 Uhr

10:00 Uhr   Begrüßung
10:10–10:40 Uhr   Elisabeth Kühn: Aktueller Stand des Tagfalter-Monitorings in Deutschland und Sachsen
10:40–11:10 Uhr   Matthias Nuß:   Blühende Wiesen für Sachsens Schmetterlinge –
Erfahrungen aus dem ersten Projektjahr
11:10–11:40 Uhr   Rolf Reinhardt:  Zygaenenfauna Sachsens
11:40–12:10 Uhr   Dieter Stöckel:  Schmetterlingsfauna der Oberlausitz –
Erste Erkenntnisse zu den Pterophoriden

12:10–13:00 Uhr   Mittagspause

13:00–13:30 Uhr   Sven Wießner:  Interessante Schmetterlinge im Stadtgebiet von Dresden –
Ein Überblick über  Beobachtungen der letzten 10 Jahre
13:30–14:00 Uhr   Jörg Gelbrecht: Veränderungen in der Schmetterlingsfauna Brandenburgs
in den letzten Jahrzehnten – Fakten und Ursachen

ab 14 Uhr              Zeit für Gespräche

Die Tagung findet neben den Senckenberg Naturhistorischen Sammlungen Dresden, im Schulungsraum in Dresden-Klotzsche statt (Lageplan).
Kontakt: Dr. Matthias Nuß, Tel. 0351-79 58 414 337; E-Mail: matthias.nuss@senckenberg.de
In der Mittagspause stehen gegen ein geringes Entgelt belegte Brötchen, Kaffee, Tee und Wasser zur Verfügung.

Webseite Insekten-Sachsen.de

Petition zum geplanten Kulturgutschutzgesetz

Das geplante Kulturgutschutzgesetz umfasst nicht allein Kunstsammlungen und archäologische Schätze.
Laut Art. 1, Kap. 1, § 2, Abs. 1, Ziff. 9 ist unter „Kulturgut“ jede bewegliche Sache oder Sachgesamtheit von künstlerischem, geschichtlichem oder archäologischem Wert oder aus anderen Bereichen des kulturellen Erbes, insbesondere von paläontologischem, ethnographischem, numismatischem oder wissenschaftlichem Wert zu verstehen.

Tritt das Gesetz in Kraft, würde es auch naturkundliche Objekte wie Fossilien oder Insekten (sofern sie wissenschaftlich bedeutend sind) zum „Kulturgut“ erklären. Solches darf nur mit einer Ausfuhrgenehmigung des Herkunftsstaates nach Deutschland gebracht werden.
Es geht dabei nicht nur um neue Funde, das Gesetz gilt rückwirkend bis zu 30 Jahre. Wer beispielsweise in den frühen 1990er Jahren Fossilien oder Insekten gesammelt hat und diese verkaufen oder einem Museum schenken will, müsste künftig Papiere vorweisen, die er meist gar nicht haben kann.
Museen sind jedoch auf die Zusammenarbeit mit Sammlern angewiesen (ein großer Anteil der Sammlungszuwächse sind Ankäufe oder Schenkungen von Privatsammlern).

Auch der Austausch mit Spezialisten im Ausland wäre extrem erschwert, da der bürokratische Aufwand enorm ansteigen würde.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite:

www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-des-privaten-sammelns

Hier können Sie auch die betreffende Petition unterzeichnen.

Parallelen zum Nagoya-Protokoll [Nagoya Protocol on Access to Genetic Resources and the Fair and Equitable Sharing of Benefits Arising from Their Utilization] welches 2010 durch 50 Staaten und die EU unterzeichnet wurde und am 12. Oktober 2014 in Kraft trat, hätte bei buchstabengetreuer Umsetzung in nationales Recht, verheerende Folgen auch für die Wissenschaft, da auch diese Regeln in bestehende Sammlungen in Museen, Instituten und Privatsammlungen wirken.

Vorstehender Text wurde weitgehend aus den Rundschreiben verschiedener wissenschaftlicher Vereine übernommen.

Der Vorsitzende das Landesverbandes Sachsen der EFG

Jörg Gebert
(Schleife-Rohne/Dresden)

Interessante Beobachtungen

Ein selten zu beobachtendes Schauspiel – ein Heerwurm

Als Heerwürmer werden die Prozessionen von Sciariden-Larven bezeichnet, die häufig mehrere Meter lang werden können. Dieses Phänomen ist seit mehreren Hundert Jahren bekannt, wird allerdings nur selten beobachtet, bzw. publiziert. Meist wird von der Beobachtung der Larve von Sciara militaris, einer Trauermückenart, ausgegangen.

Heerwurm im Tharandter Wald (Julia Fält 2013)

heerwurm

© Felix Bähr

Sammelerlaubnis

Antragsformular für das neue Standardverfahren zur artenschutzrechtlichen Ausnahmegenehmigung für die Freilandforschung (Sammelerlaubnis)

Liebe „Freilandforschungskollegen“,  das neue Antragsformular steht hier zum Download bereit. Die Hinweise auf der Downloadseite sollten sorgfältig gelesen und beachtet werden. Insbesondere sind auf der ersten Seite des Antrags zwei Unterschriften erforderlich sowie das Ankreuzen der ersten Option „einverstanden“ zur Datenverarbeitung. Anträge können ansonsten nicht bearbeitet werden.